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Sehr geehrte Damen und Herren,

An insgesamt 3 Abenden fanden die Bürgerinformationsabende im Stieglerhaus, beim Buschschank Windisch und beim Buschenschank Hiden vlg. Höllerhansl statt. Insgesamt durften wir rund 250 Bürgerinnen und Bürger begrüßen. Unter dem Motto „Transparenz ist uns wichtig“ freut es Bgm. Stephan Oswald ganz besonders, dass sich so viele Menschen Zeit genommen haben, um Ihr Interesse an der Arbeit der Gemeinde zu bekunden. Ganz besonderer Dank gilt Bezirkspolizeikommandant Helmut Zöhrer sowie Gruppeninspektor Michael Lang, die an allen drei Abenden sehr interessante Fakten und Tipps zum Thema „Sicherheit“ gaben. Ebenso gilt der Dank den Ausschuss-Obmännern Andreas Schreiner und Wolfgang Wölkart und dem Gemeindekassier Michael Jeschelnig für deren Beiträge unter anderem zu den Themen, Raumplanung, Schulsanierung, Wege- Straßen- und Bankettsanierungen und zur Finanzlage der Gemeinde. Sollten Sie die Präsentation verpasst haben, können Sie den gesamten Vortrag herunterladen (siehe Seitenende).  

Gerne möchten wir auf einige Fragen aus dem Publikum eingehen:

Vortrag Polizei: Kann man das Infomaterial der Polizei erhalten?

Gerne schicken wir das Infomaterial, das uns die Polizei zur Verfügung gestellt hat auf Wunsch per Post oder Mail zu. Drohnen sind Fluggeräte, die einer Genehmigung bedürfen.

Schulsanierung: Die Beschattung sollte beweglich sein, das angedachte Flachdach sollte in Bezug auf Schnee, Wassereintritt und Eis gut konzipiert werden, ein Gastro-Bereich sollte unbedingt gleich mitgeplant werden – auch im Hinblick auf die Ganztagesschule, Holz versus Beton (Holz ist vor allem im Sanitärbereich fraglich)

All diese Fragen werden im Zuge der „Feinplanung“ durch den Architekten nochmals ausführlich geplant, besprochen und beschlossen werden. Dieser Schritt ist für das Frühjahr 2018 vorgesehen.

Schuldenstand der Gemeinde: Der Schuldenstand beläuft sich derzeit auf rund €-5,2 Mio. der Gemeinde, davon sind ca. € 450.000,-- unbedeckt. Die Schulden für die Infrastruktur- und Immobilien KG betragen €-517.000,-- und werden zur Gänze aus dem ordentlichen Haushalt der Gemeinde finanziert.

Parkplatz/Kirche-HDG: Warum wird beim Parkplatz hinter der Kirche gestraft?

Dieser Parkplatz ist durch die Gemeinde von der Pfarre angemietet, er ist öffentlich und unterliegt den Regeln der Straßenverkehrsordnung. Er wird von der Polizei in der gleichen Art und Weise kontrolliert, wie alle anderen Park- und Straßenflächen.

Sanierung Lesteinstraße: Was ist genau geplant?

Die Sanierung der Lesteinstraße wurde in das Wegerhaltungsprogramm des Landes Steiermark aufgenommen, dadurch übernimmt das Land Steiermark 40% der Kosten. Die Sanierung erfolgt in zwei Teilabschnitten und ist für die Jahre 2018 und 2019 geplant.

Wasser: Wie geht’s weiter mit der Wasserversorgung? Wie schaut es mit der Qualität des zugekauften Wassers aus? Ist ein Poolfüllverbot, bzw. Verbot für Rasen sprenkeln oder gießen angedacht?

Aufgrund der anhaltenden Trockenperiode musste im heurigen Sommer die Notwasserversorgungsleitung des Wasserverbandes Stainztal in Anspruch genommen werden. Dieses Wasser hat andere Härtegrade als unser Wasser, eine Qualitätsminderung ist dadurch aber nicht entstanden. Derzeit gibt es nur die Möglichkeit, dieses zugekaufte Wasser an verschieden Gebiete im Ortskern St. Stefan, Lichtenhof, Stainzenhof und den Sonnenhang 1:1 zu schicken. Um das Wasser im Hochbehälter Lestein mischen zu können, müsste eine Versorgungsleitung nach Lestein gelegt werden, diese ist allerdings mit sehr hohen Kosten verbunden. Es wird angedacht, die Überwachung der Wasserversorgung in professionelle Hände zu legen, danach können weitere Maßnahmen in Angriff genommen werden. Ein Poolfüllverbot oder andere diesbezügliche Verbote sind nicht möglich, ein solches darf die Gemeinde als Wasserversorger nicht aussprechen. Allerdings ist im Sinne der Gemeinschaft dafür Sorge zu tragen, dass mit dem Lebensmittel Wasser sorgsam umgegangen wird.

Tagesheimstätte/Haus der Generationen: Was geht es da weiter? Kommt es zur Schließung der Tagesstätte?

Nachdem die Gemeinde jährlich einen enorm hohen Betrag zur Tagesheimstätte dazu zahlen muss, ist es ein großes Bestreben, dieses Minus durch eine Regelförderung des Landes abzudecken. Diese ist derzeit zwar angedacht, aber noch in Ausarbeitung. Wenn die Regelförderung kommt, wird die Tagesstätte keinesfalls geschlossen.

Gemeindeamt: Wie ist der Plan? Wo siedelt das Gemeindeamt hin?

Diese Frage ist auch für uns noch offen. Fest steht, dass Frau Dr. Deutschmann-Günes fix die Kassenstelle ab 1. Juli 2018 erhalten hat. Dazu muss sie eine barrierefreie Praxis vorweisen, weshalb sie in Teile der Räumlichkeiten der Verwaltung einziehen möchte. Wohin das Gemeindeamt siedelt, wird derzeit evaluiert.

Projekt „Lemsitz“: Was ist genau geplant? Kommt ein Großprojekt? In der Zeitung steht so viel.

Dieses Projekt, das parallel zur L314 auf Höhe Lemsitz-Bründlwald-Pichling angedacht ist, befindet sich derzeit in Planung, es ist im Moment nur eine Idee. Der nächste Schritt ist eine Machbarkeitsstudie. Vor einer detaillierten Planung werden auf alle Fälle die Gemeinde bzw. auch die Anrainer und Gründstücksbesitzer einbezogen.

Hier finden Sie unsere Präsentation zum heurigen Bürgerinformationsabend