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Gründungsfest Stieglerhaus

Das 1. Jahrfesfest des Stieglerhauses  war-  was gewollt war- ein richtiges Volksfest und bestätigte vor allem die Richtigkeit der Entscheidung ein Kunst-Kultur und Bildungszentrum in dieser Form zu installieren.

Mitten in St. Stefan ob Stainz, im Herzen der Region Schilcherland setzt und setzte  das Stieglerhaus im Sinne der Begegnung von Kunst, Kultur und Bildung in diesem ersten Jahr vielfältige Akzente, die von vielen Menschen der gesamten Region gerne angenommen wurden und somit einen wesentlichen Beitrag zum Ziel des Veranstaltungszentrum gesetzt wurde.

In einer Pressekonferenz kam dies klar zum Ausdruck, was vor einem Jahr – mit großer finanzieller Hilfe von Gertrud Engelhorn-Vechiatto- geschaffen wurde, wobei die Kosten sich auf einen siebenstelligen Betrag erstreckten. Die gemeinnützige Stiftung , die  von Dr. Daniela Majer, DDr. Lukas Zeinler und August Schmölzer gegründet wurde und von Stieglerhaus-Assistentin Mag. Katharina Zotter und mittlerweile auch von Gustls Lebensgefährtin, der Künstlerin Veronika Erhart und weiteren engagierten Persönlichkeiten unterstützt werden, sorgt dafür, dass das Stieglerhaus und der wunderbare Garten von Leben erfüllt ist. . Erfreulicherweise macht auch die Jugend bei den Aktivitäten des Hause gerne mit- so sind Gustl`s  Neffe Manuel Schmölzer und der St. Stefaner Philipp Fuchs bereits „mitten im Geschehen“. Der Historiker Herbert Blattnik bemüht sich, die Geschichte der Weststeiermark im bestens geeigneten  Stieglerhaus aufzuarbeiten, während der Autor Erwin Riess den klassischen  Roman „Herr Groll und der Kinderkreuzzug“ im nächsten Jahr  im Schilcherland enden lässt.   

Die Ausstellung „Zeitgeschichten“ von Mag. Platzer erreichte zunächst einen beachtlichen Rückblick für die Bewohner von St. Stefan und auch die Aufmerksamkeit der Umgebungsgemeinden sowie umliegenden Städten.      

Zahlreiche Veranstaltungen – begonnen von Konzerten, Liederabenden, Lesungen, über „In memoriam Wilfried“  bis zur „Mischgulanz“ gab es bereits, vieles ist im Plan.

Schmölzer; „Ziel war und ist es Kunst, Kultur und Bildung in diesem Haus zu erreichen- und dies ist absolut gelungen. Es wird weiterhin versucht zielsicher  neue Richtlinien gegen eine  Trivialisierung  zu erreichen, sodass es in ein paar Jahren heißen soll: „So etwas gibt es nur im Stieglerhaus“. 

So u. a. das Kunstprojekt von Eva Maria Schaller „Herbergler“. Durch persönliche Kontaktaufnahme wird Vernetzung und Anbindung an das Stieglerhaus haptisch in die Hand genommen. Die Performance-Künstlerin tritt an Leute in der Gemeinde St. Stefan heran, um nach Absprache mit ihnen für einen Tag die Rollen zu tauschen.

Oder Veronika Erhart mit „St. Stefaner Hälse“  Sie trifft sich mit der Bevölkerung von St. Stefan auf der Straße , welche der Kamera ihre Hälse zeigen. Es entsteht ein Polaroid. Die Mitwirkenden und die Künstlerin zeichnen gemeinsam die Halslinie, Ansatzlinien Kinn, Kopf Schulter, auf jedem Sofortbild ein. Nach Übertragung (vorauss. in Glas) wird eine Fülle von Menschenlinien sichtbar- Ausstellung erfolgt nach Abschluss im Stieglerhaus.

Oder der Liberation Marker von Josef Schützenhöfer Das Design des Kunstobjektes basiert auf der Form des Luftruderers eine B 24 Flugzeuges. Die vier existierenden Malereien zeigen die vier abgestürzten Air Force Flugzeuge, die im Pöllauer Land zu Boden gingen. Die Version Nr.3 hat im Stieglerhaus Platz gefunden.

Ja und in einer Diskussionsrunde „Quo vadis St. Stefan“ hatte die Bevölkerung die Möglichkeit in einer anregenden Stunde sich auszutauschen, wie es in St.Stefan weitergehen soll.

Text und Bilder: Alois Rumpf