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28 Jahre Partnerschaft mit Villany/Wieland-Ungarn

Partnergemeinde aus Wieland zu Gast bei ihren Partnern

Nachdem sich die Partnerschaft zwischen den ehemaligen Gründungsgemeinden Greisdorf, Gundersdorf bzw. jetzt St. Stefan/Stainz sowie den ehemaligen Gemeinden Georgsberg bzw. jetzt MG Stainz zum 28. Mal jährte waren diesmal die Gäste aus Wieland (Villany) , mit den Gemeinden Villànykovesd (Gowisch), Ivanbattyàn, Marok und Palkonya (Palkan), Kisjakabafalva und  Jackfall,  Südungarn,  im Schilcherland zu Gast und erneuerten ihre Partnerschaft mit einem wunderbaren Programm von 20. bis 22. Juli .

Die Förderung des Zusammenlebens der Menschen in Freiheit und Stärkung des europäischen Zusammengehörigkeitsgefühles ist der Grundgedanke der nunmehr 28-jährigen Partnerschaft.   Alle waren – und sind es nach wie vor- einig : “Unsere Bürger sollen sich kennenlernen und näherkommen. Freundschaftliche Kontakte zwischen Bürgern aller beteiligten Gemeinden sollen entstehen. Menschliche, kulturelle, sportliche und wirtschaftliche Kontakte sollen ausgebaut und gepflegt sowie die Zusammenarbeit von Schulen, Vereinen und Organisationen gefördert werden“.

Nach ausgezeichneter Vorbereitung im Vorfeld durch Bgm a. D. Andreas Klement&Team konnte die über 80  Personen starke Vertretung der Partnergemeinde aus  Südtransdanubien – den „Donauschwaben“ - rund um Bgm Gyula Imre Takàts  und seiner Organisationschefin  Elisabeth Troszt am Freitag,, 20.Juli  in St. Stefan empfangen werden, wobei sich freundlicherweise zahlreiche private Gastgeber – schon allein aufgrund vieler entstandener Freundschaften- bereit erklärt hatten, als Quartiergeber für die Gäste dazusein. Sie wurden zunächst von St. Stefans Bgm Stephan Oswald und AltBgm Fritz Hubmann, willkommen geheißen.

Im Stieglerhaus- dem neuen Kulturzentrum von St. Stefan – fand man sich zu einer ersten Stärkung- vorbildlicherweise von Catering Landhaus Steinbäck geliefert- ein,  wobei die köstlichen weststeirischen Weine zur Verkostung kamen und im Vergleich zu den  Hauptsorten in Villany  Merlot, Blauer Portugieser, Cabernet Sauvignon und  Cabernet franc bestens abschnitten..

Der nächste Tag führt die Gästeschar zunächst nach Stainz, wo sie von Bgm OSR Walter Eichmann am Rathausplatz empfangen wurde und wo ihnen der neu gestaltete Hauptplatz bis zum Wirtschaftshof vorgestellt wurde. Das Jagdmuseum mit seinen tollen Exemplaren beeindruckte die ungarischen Gäste ebenso sehr. Nach einem überaus bekömmlichen Mittagsmahl beim Schaar – Schilcherlandhof- ging es ins Landeszeughaus nach Graz. Aufgrund der unsicheren Wetterlage musste leider die Wanderung zum Keltenkreis und  die Besichtigung des Spielzeugmuseum bzw. der  Abend im BS Geiser  in den Mehrzwecksaal des Schulzentrums  St. Stefan ob Stainz verlegt werden.

Und hier starteten ein fulminantes uun begeisterndes zweistündiges Programm, das von der Jugendkapelle Villany unter Ahmann Balàcz mit „When i`m sixty four“ überaus gefühlvoll gestartet wurde. „One moment in time“, „Heal the world“ oder „Moskau“ lieteten u. a. zum „K.u.K.Deutschmeister Regimentsmarsch über; wo es „standing ovations“ gab. Und dann hatte der Frauenchor Villany ihren großen Auftritt – alle einheitlich gekleidet von der Bluse bis zu den Tanzschuhen- begannen sie ihr Liedergut – alles in deutscher Sprache gesungen- mit „Wenn der Wein blüht“, „Mädel draußen ist es schön“ oder „Es scheint der Mond so hell auf dieser Welt“ „Mein liebes Mütterlein“etc.Der Chor und die anschließend auftretende Volkstanzgruppe Villany- u. a. mit dem „Müllertanz“ standen unter der perfekten Leitung von Attila Czinczar, der auch mit seiner Harmonika Tanz und Gesang begleitete.   

Sowohl Bgm Stephan Oswald als auch Villanys Bgm Gyula Imre Takàts  hoben im Beisein der Partnerschafts-„Gründungsväter“ AltBgm Fritz Hubmann , St. Stefans VzBgm Viktor Konrad bzw. Gemeinderäten von St. Stefan und Stainz diese bilaterale Freundschaft , die weiterhin bestehen muss,  hervor und betonten die Wichtigkeit der Kommunikation Ein besonderer Dank galt aber auch  Elisabeth Troszt sowie auch Bgm a. D. Andreas  Klement , die sich für diese länderübergreifende Partnerschaft  immer einsetzten, bzw. Andreas Klement, der das „Erbe“ seine Vaters dbzgl. Schon längerze Zeit angetreten hat.   

Bgm Takàts dankte seinerseits  für die Einladung, die weitere Freundschaften entstehen ließ und meinte rückblickend, dass die Zeit keineswegs stillgestanden  und eine stete Weiterentwicklung auf allen Linien zu bemerken sei. Er lud gleichzeitig  aber auch die –Partnergemeinden Stainz und St. Stefan wiederum zum Gegenbesuch im Jahre 2019 ein.

Das Catering von  Buschenschank Geiser verwöhnte die über 120 Personen mit köstlichen belegten Broten und Weinen aus der eigenen Produktion.

Am nächsten Tag wurde die Hl. Messe in der Stiftskirche in Stainz mit AltPfarrer Alois Greiner  gefeiert, der den ungarischen Partnern ebenso alles Gute und Gottes Segen wünschte. Ein Teil der Gäste ließ sich in der Zwischenzeit das Feuerwehrwesen von HBI Dr. Fürnschuss und den gesamten Fuhrpark erklären, dessen Dimension die Gäste – Bgm Takàts ist ja selbst Feuerwehrmann- restlos überzeugte..

Beim GH Putzer in Rassach wurden inzwischen das „Kistenfleisch“ fertiggestellt und den Gästen schmeckte es vorzüglich. Nach Gruß- Abschiedsworten   von Bgm OSR Eichmann  , der sich ebenso schon auf ein Wiedersehen in Ungarn freute, traten die „Wieländer“ wiederum ihre Heimreise an.

 

Text und Bilder: Alois Rumpf