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Theaterurgestein von St. Stefan - Sepp Hiebler - feiert seinen Siebziger

Hätten ihn nicht „freundliche Schützen“ um 4h55 in der Früh am seinem Ehrentag- dem 28. Juli – geweckt, er hätte sicher den ganzen Tag verschlafen. Hätte allerdings auch niemals funktioniert, denn Radio Steiermark gratulierte zeitig am Morgen in einem sehr „direkten Gespräch“ zum „Runden“- sowohl für die Moderatoren, als auch die Zuhörer war es „a murdsdrum Gaudi“. 

In Gundersdorf  traf sich am Sonntag, 30. Juli , eine Runde von ca. 70 Personen, um nach einer Stärkung durch die edlen Getränke von Grinschgl vlg. Wolter,  vor dem Feuerwehrhaus um danach  einen kurzen Fußmarsch bis hin zum GH Florlwirt anzutreten und dort den Grund des Zusammenkommens zu feiern und die Kulinarik zu genießen : Theaterurgestein Josef „Sepp" Hiebler, Zirknitz, feierte die Vollendung seines  70. Lebensjahres und hatte zu seiner Geburtstagsfeier geladen. Unter den Gratulanten seine Gattin, Kinder und Verwandte, Freunde , aber auch Thaterrundeobmann Dipl.Ing. Harald Kurath.

Die Überraschung gelang aber vor allem den Traktorfreunden, die mit 25 (!) Boliden aus dem Raum Stallhofen/Voitsberg „angepleddert“ zum Busparkplatz kamen,  um dem „Seppl“  ihre Aufwartung zu machen. Mit hatten sie natürlich auch ein spezielles Geschenk-  einen bestens gestylten „190er Steyr Traktor“- den ihm seine Kinder Andrea und Josef zum 70er schenkten. Ein Jugendtraum ging für ihn in Erfüllung!  

Der Jubilar erlernte das Maurerhandwerk und war von 1962 bis 1999 der Fa. Webern treu, ehe er bis zu seiner Pensionierung im Jahre 2004 zur Fa. Ast wechselte. Sein Metier war und ist zweifellos sein Wirken als erfolgreicher Obmann der Theaterrunde St. Stefan , der er seit 1985 war. Er zeichnete vielfach verantwortlich für den guten Ruf, den diese Theaterrunde weit und breit genießt. Darüberhinaus engagiert sich die Theaterrunde ja auch sehr im sozialen und gesellschaftlichen Leben des Schilcherortes.     

Josef Hiebler wurde in Geistthal geboren. Sein Bruder Alois Hiebler lebt in Mooskirchen, seine Schwester Frieda Pölzl in Zirknitz .  Er kam nach Schulbesuchen in Geistthal, Hochstraße,  Mooskirchen über Gundersdorf schließlich nach Zirknitz, wo er sich 1968 mit Maria geb. Strohmaier, verehelichte und gleichzeitig ein Eigenheim in Zirknitz 7 b errichtete. Der Ehe entstammen Tochter Andrea, die als Heilmasseurin  selbständig und  Sohn Josef, der als Selbstvermarkter in Stallhofen erfolgreich ist und auch auf der „Steirischen“ ein richtiges Ass ist.  Auch als Busfahrer beim Busuntemehmen Pölzl hilft der Jubilar  gerne aus und bereitet seinen Busgästen stets eine „gute Stimmung“.

Text und Bilder: Alois Rumpf