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Neueröffnung und Segnung der NMS St. Stefan

„St. Stefan hat einen großen Pluspunkt dazugewonnen“ 

Über 500 BürgerInnen zeigten ihr Interesse an der Eröffnung  und Segnung der umgebauten NMS, die am 20. September offiziell ihrer Bestimmung übergeben wurde.

Und diese bestätigten auch eine Reihe von Gratulanten. Allen voran Pfarrer Kan. Friedrich Trstenjak, ev. Pfarrer Mag. Andreas Gerhold- die die Segnung vornahmen-, LH Hermann Schützenhöfer , Volksanwalt Werner Amon, Bildungsdirektorin Elisabeth Meixner, Bezirkshauptmann HR Dr. Helmut-Theobald Müller, die Bürgermeister OSR Walter Eichmann, GdeBundobmann Josef Niggas, Maria Skazel, die AltBgm ÖkRat Franz Ninaus, Gerhard Eger; Andreas Klement,  VS-Dir. Mag. Jutta Nikodem-Eichenhardt, Schulleiter Karl Weidhofer , Direktorin in Karenz  Mag. Claudia Schwarz, die ehemaligen HS-Direktoren Stefan Klug und Fritz Pribitzer VSDir.i.R.  Manfred Jochum, Prof Mag. August Schmölzer mit Gattin Veronika Erhart, Obmann „Pro Holz“ Paul Lang mit Stv Monika Zechner und  GF Mag. Doris Stiksl, die Projektsteuerer von Büro Schenk-Kaltenegger , vom Planungsbüro Ingenos Architektin Dipl.Ing. Karin Fritz-Weidmann, der Gemeindevorstand und die Gemeinderäte von St. Stefan etc., die u. a. von der Musikkapelle St. Stefan  unter Leitung von Kplm Henz Tappler und Obmann Ing. Jürgen Gaisberger ,willkommen geheißen wurden.

Der Ablauf der Feierlichkeiten

Mit den Worten „Ihr wisst gar nicht, wie unglaublich stolz und glücklich ich bin, dass  ihr alle zu dieser Neueröffnung der NMS und Mehrzweckhalle gekommen seid“ hat Bgm. Stephan Oswald diese stimmungsvolle Feier eröffnet. Der neue Turnsaal war zum Bersten voll, einige Gäste mussten die Feier sogar im Foyer mitverfolgen.
Die beiden jungen Moderatorinnen Viktoria Oswald und Sophie Schreiner begrüssten , ehe ein Lied „An Tagen, wie diesen haben wir unendlich Zeit…“  sowie ein  perfekt vorgeführter „Reifentanz“   und ein Theaterstück (im Anschluß)  von Schülern der NMS vorgetragen wurden..

Kath. Pfarrer Kan. Friedrich Trstenjak und ev. Pfarrer Mag. Andreas Gerhold- in Doppelfunktion als  Unterrichtender an der Schule  und Geistlicher-  sprachen in Ökumene das Segensgebet und segneten das Gebäude und die Personen, die hier ein- und ausgehen.

Schulleiter Weidhofer dankte den Verantwortlichen für die Zurverfügungstellung der Geldmittel, für die Planung mit Weitblick- auch bei den Materialien- und für die perfekte Betreuung des Baues- namentlich führte er das Büro Kaltenegger&Schenk , den stets präsenten Bgm Stephan Oswald und  GR Andreas Schreiner sowie  den Schulwart Gottfried Hohl an. Den Nutzen des gelungenen Werkes werden sicher auch viele Vereine, aber in erster Linie die Schüler selbst ziehen können. „Der Ort hat einen großen Pluspunkt dazugewonnen“.

 Nach einem Videoclip – zusammengestellt von Stefan Siener- konnte Bgm Oswald die Chronologie – den Baubericht des Um- und Zubaues der NMS-  zu Gehör bringen.

Die Neue Mittelschule beheimatet nunmehr auch einen Mehrzwecksaal, der auch von den Vereinen genutzt werden kann und eine infrastrukturelle Bereicherung für die Gemeinde darstellt. Die neuen Räumlichkeiten wurden mit viel Holz gestaltet. Die großzügig mit Tageslicht durchfluteten Räumlichkeiten bieten besonders den Schülerinnen und Schülern eine angenehme Lernatmosphäre, die die neuesten schulpsychologischen Standards erfüllt. Wichtig war der Gemeinde auch die starke Einbindung regionaler Unternehmen. Dies trägt zur Wertschöpfung in der Region bei. Durch den großen Einsatz aller Beteiligten konnte das Projekt nach nur einjähriger Bauzeit im Sommer 2019 fertiggestellt werden. Und absolut positiv ist zu erwähnen, dass das geplante Kostenvolumen von € 4,6 Mio  nicht über-, sondern im Gegenteil um rund € 100.000.— , unterschritten wurde. Von den 39 Firmen und Planern, die am gelungenen Werk beteiligt waren, kommen erfreulicherweise 30 aus der Region Weststeiermark mit einem Auftragsvolumen von € 1,890.000. Ein besonderer Dank erging in diesem Zusammenhang an die beiden holzverarbeitenden Betriebe Muhri Holz und Schranger-Holz.

Vom Zeitfenster ist anzuführen, dass sich dieses von Mitte Juli 2018 (Umbauarbeiten im Bestandsobjekt) bis 1. September 2019 erstreckte - da erfolgte die die Fertigstellung aller Arbeiten und die Übergabe an die Gemeinde.  

Er bedankte sich beim Land Steiermark und insbesondere bei LH Hermann Schützenhöfer für die finanzielle Unterstützung. Ebenso dankte er allen, die zu diesem Projekt einen Beitrag geleistet haben.- hier auch der MG Stainz , die aliquot der Schüler ihren  Anteil in St. Stefan leistet. 

Bezeichnend auch die  „Dankesgaben“, denn es wurden als Geschenke  an LH Schützenhöfer und Verantwortliche,  Streuobstbäume überreicht. Eine klare  Zeichensetzung für die Zukunft im Hinblick auf Klimaschutz und Erhaltung des Streuobstes und der Natur Diese Bäume werden am 19. Oktober an alle Haushalte des Gemeindegebietes ausgegeben.  Ein ganz spezieller Dank erging an den Motorsägenkünstler Martin Wölkart, der eine wunderbare Skulptur aus dem Nussbaum vor der NMS, der gefällt werden musste, schnitzte.

LH Hermann Schützenhöfer zeigte sich erfreut, dieses Vorzeigeprojekt eröffnen zu können. Durch die Einbeziehung der Lehrerschaft und der Gemeindevertreterinnen und -vertreter konnte in St. Stefan ob Stainz ein maßgeschneidertes Konzept für ein modernes Schulgebäude und einen attraktiven Mehrzwecksaal entwickelt werden. Im Zuge seiner Festansprache betonte Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer: „Eine Schule zu eröffnen, heißt ein Stück Zukunft zu eröffnen, denn Bildung ist der Schlüssel zur Zukunft. Diese Eröffnung macht deutlich, dass im Land hart daran gearbeitet wird, dass jedes Kind in der Steiermark die gleichen Chancen hat, egal ob es am Land oder in der Stadt lebt."

 „Die Gemeinde St. Stefan ob Stainz bietet eine hervorragende Infrastruktur, die mit der Sanierung der Neuen Mittelschule in St. Stefan ob Stainz nun noch weiter verbessert wird. Das ist wichtig für eine positive Entwicklung", so Schützenhöfer.

„Gemeinden sind das Rückgrat des Landes“ lobte er die Infrastruktur der Gemeinde, „die alles hat, um im Wandel des Lebens bestehen zu können“. Und „Man soll einmal  nachzudenken,  in welchem privilegierten Land wir in Frieden, Freiheit und Wohlstand  leben dürfen und wo manchmal der geistige Wohlstand mit dem materiellen nicht mithalten kann, da die Beliebigkeit Einzug gehalten hat“. Man möge aber auch darüber nachdenken, dass wir das alles nur gepachtet und nicht geschenkt bekommen haben und daran denken, dass sich das Blatt auch wenden kann. „Wesentlich ist es vor allem,  alles zu tun, dass wir nicht gegeneinander, sondern im solidarischen Miteinander leben“ und abschließend : „Das Schönste im Leben ist es,  Leben mit Zukunftsperspektiven weiterzugeben- und das machen die Bildungseinrichtungen“. 

„Wir bedanken uns bei allen, die an der Feier mitgewirkt und teilgenommen haben, seien es die politischen Vertreter, die Ehrengäste, die Gemeindeverantwortlichen, die Gemeindemitarbeiter, die jetzigen und ehemaligen Schüler, Lehrer und vor allem euch Besucher“ , hieß es schließlich   von Bgm Oswald, ehe die Landeshymne den offiziellen Teil der Feier beendete.

Holzzirkus und die Hupfburg unterhielten die Kinder, Schulführungen begeisterten viele Besucher, „Landhof Steinbäck“ bekochte in gewohnt köstlicher Manier die Gäste, der Weinstand der Weinbauern war ständig gut besucht und die „Reinischkogel Buam“ entlockten bei ihrem Heimspiel der neuen Mehrzweckhalle ihre Akustikvielfalt.

Text und Bilder: Alois RUMPF