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Staatsstreich im Gemeindeamt St. Stefan- Neuer Bürgermeister ist ein Lemsitzer 

Auch ohne den legendären und liebgewonnenen „GONDI-Faschingsumzug“ – es sind Überlegungen für ein dbzgl. Wiederbeleben im Gange- blüht das Faschingsleben in St. Stefan weiter. 

Beginnend bei der RB Schilcherland St. Stefan- die sensationellerweise am Faschingsdienstag endlich wieder arbeitete und deren Bedienstete sich als „Yankees“  von damals präsentierten- über die „Puretè Apotheke“ wo  sich Karoline, Sandra,  Iris und Doris als „Apatschinnen“ mit Häuptling „Intschitschuna“ (in Echt-Gipshand) präsentierten, den „Bäcker –Wikingern“ mit Oberwikingerin Kirsten  von der „Meisterbäckerei der Krapfen“ Klary, den gefährlichen Tschuchnigg-Hexen- die sich mit ihren Besen in die Wolken vertschüssen wollten , dem Cafe+Haus Ebner wo nicht nur „Sexistinnen“ sondern vor allem „Vorhersagerinnen“ aktiv waren, die alles von sich preisgaben. Ja und ergänzend ging es  zu den aktiven  Seniorinnen im „Haus der Generationen“, die „munter aufgeigten“- es war einfach St. Stefan  in „Faschingsstimmung“.

Das einzige Betrübliche an diesem Tag war, dass der seit kurzem amtierende und sehr beliebte Bürgermeister Stephan Oswald einem infamen Bürger(Staats)streich- angezettelt von Harry Kuraths „Mehr Sitte-Bitte“ Theaterrunde- zum Opfer fiel. In einer „Nacht- und Nebelaktion“ - man vermutet sogar Verräter in den eigenen Reihen- wurde der Lemsitzer Johann Knopper auf den begehrten „(Dreh- oder Schleuder-) Sitz“ des Ortschefs gehievt und der haute zunächst gleich „seine Latschen“ als Zeichen der Stärke auf den Schreibtisch und verlangte als erstes  einmal ein "Tragerl Puntigamer“ als Stärkung. Alle in St. Stefan waren ob dieses „Staatsstreiches“ mehr als überrascht und empört, hatte es doch so etwas noch nie gegeben und hätte es gar nicht – wahrscheinlich wegen Auflösung der Polizeiinspektion  St. Stefan – gar nicht geben dürfen.  Die Thesen des „Neuen“- dem allerdings eine kurze Amtszeit vorausgesagt wird-  sind klar:

a)      Die Verbauung des gesamten Ortes- sind wir ja  eine Wohnlandgemeinde unter dem Motto : „Jedem Einwohner sein eigenes  Haus“- wird vorangetrieben

b)      Der U-Bahn Bau  ins Zentrum von Graz dürfte kein Problem sein,   hingegen wird es beim geplanten  „Airport St. Stefan“ wegen der Population der Auerhähne etwas hapern, denn diese sind wichtiger als  Flieger der AUA.

c)      St. Stefan als Weltcuport ist sehr realistisch – allerdings momentan maximal im Minigolf- die Anlagen sind in Planung

Für größte Empörung sorgte allerdings seine Ansage in fünf Jahren auf den Level der MG Lannach zu gelangen, denn das wäre für einige St. Stefaner Aktivisten ein klarer Rückschritt!!!!

Seine  ersten Aktivitäten- wieder eine Kopie von Lannach-  hatten bei den Damen viel Positives - sie wurden allesamt herzlichst umarmt und werden es auch in der Amtsperiode von Knopper auch (wohl oder übel) über sich ergehen lassen dürfen.    

Ein sicher gewichtiges Wort haben hierbei die Senioren/Innen zu reden, daher beeilten sich sowohl  „AltBgm Oswald“ als auch der in die Höhe katapultierte „New-Bürgermeister Knopper“ zu diesen in das Haus der Generationen zu gelangen- und die voraussagende Wahlanalyse von Hugo Portisch  gab ihnen (?) recht: „Es wird sich nichts ändern!"

Text und Bilder: Alois Rumpf

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