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Kuchltisch an Kuchltisch 2017

Die „Kuchltische“ rund um die Kirche waren vollbesetzt

Gleich 25 Tische „bogen sich“ bei „Kuchltisch an Kuchtlisch“ am Freitag, 7. Juli rund um die Pfarrkirche von St. Stefan und „ritterten“ um die beliebteste Hausmanns(frauen)kost, wobei sowohl dem Können, als auch der Phantasie keinerlei Grenzen gesetzt wurden- einheitlich waren nur die Preise: Essensportion € 2,50 , Trinken zwischen € 1.- und € 2.—und dadurch wiederum bewiesen wurde, dass das Zusammenleben innerhalb der Gemeinde, Familien und Vereinen nach wie vor bestens funktioniert.

An der „Pole position“ – wie immer die `Herrgotts` mit „Gustl`s gefüllter Schweinsbrust mit Kraut“ und Alexander Strohmaiers „Steirerkren-Risotto“.  Die Volkstanzgruppe tat sich mit RIBES zusammen und bot geräucherten Leberkäse mit RIBES Säften an. Überaus aktiv die Tischtennisrunde mit Obmann Hans Albrecher und Chefkoch Stefan Herunter , der den Verkostern „Süß-Saures Hühnchen mit Basmatisrisotto“ bzw. auf der anderen Seite „Gegrilltes auf Käsechips“ offerierte. Die „Schuhplattler“ lockten mit Schinken, Käse und Chiabattabrot, Luise Ehgartner punktete mit Germteiggebäck, Giny Schranger schoß den Vogel mit Unterstützung von „Foto Augenblick“ und Lammragout mit Polenta, Fisch-Bulgursuppe und Käferbohnen mit Schafskäse,  ab. Die „Bergler/Jarosch-Familie “ konnte sich dem Ansturm auf Käse- und Schinkenspätzle  bzw. auf die „handsignierten“ Lebkuchen kaum erwehren. Die Rotkreuz-Jugend mit Astrid Schreiner hatte einen eigenen „Kürbiskern-Hot Dog“ kreiert. Ging man auf die Gegengerade, so sah man die ÖVP-Frauenbewegung „bewaffnet“ mit Strauben und Waffeln und die Pfarrkirchenräte/Innen  mit Pfarrer und Dechant Friedrich Trstenjak und seinem Stab mit seinen „Kirchenmäusen“ (gebackene Mäuse)  . Überrannt wurden „Rosi Stippers- Schnitzelstand“. Zwischendrinnen mischten Maria und Sepp Hiebler mit Schaumrollen und Cremeschnitten bzw. Christine Haiden mit Strudelvariationen und fast die komplette Familie Meißel aus Gundersdorf mit ihrem legendären Germteiggebäck auf. Die Schauspieler der Theaterunde St. Stefan kochten – no na - eine „Theatersuppe“ (eine deftige Almsuppe), während Weinbau Herrgott, RIBES, Weinbau Niggas, Peter Bäuchl vlg Finz, für den Getränkenachschub sorgte, die Familie Köberl vlg. Hausmi das St. Stefaner Bier anbot – aber auch alkoholfreie Bowle, Lattella, Apfelcider und  Kaffee fanden  reißenden Absatz. Und der Abend wurde von mehreren Musikern herrlich untermalt- so konnte  u. a. auch das „Stainzer Trio“ Nöhrer/Fladenhofer/Feibel ebenso wie das Sangesduo Edi Wolf/Franz Scherzer begeistern.

Trotz kurz einsetzendem Regen -(als Zuflucht diente u. a. auch der riesengroße „Kuchltisch“)- ließen sich die Gäste – unter ihnen auch Bgm Stephan Oswald, Bgm a. D. Ernst Summer , August Schmölzer keineswegs vertreiben. Ihre Herzen waren in Bezug auf die Veranstaltung „Kuchltisch an Kuchtlisch“ zweigeteilt, denn einerseits will die Bevölkerung zwar,  dass dieser wunderbare Abend jährlich stattfindet, anderseits soll der besondere Reiz daran erhalten bleiben und  doch nur alle zwei Jahre stattfinden. P.S. Vielleicht wäre- um einen Denkanstoß zu setzen- auch zu überlegen, eine Prämierung durch Punktevergabe der verkostenden Menschen an die Hausmanns(frauen) köche/Innen zu gestalten?

Text und Bilder: Alois Rumpf