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Den ESV Auenhöller gibt es seit 25 Jahren

Das 25-jährige Vereinsjubiläum konnte der ESV Auenhöller am Sonntag, 15. April im Vereinsheim bzw- auf der Wiese davor im Beisein von zahlreichen Mitgliedern und Unterstützern  feiern.  Obmann des ESV Karl Dengg- übrigens seit Gründung- begrüßte sie alle recht herzlich, wobei seine besonderen Grüße u. a. Bgm Stephan Oswald, RAIKA-Dir. Johann Schmölzer, Toyota Chef Hans Hecher, „Reinischkogel gemeinsam“ Obmann Volker Weiss  galten.  Er dankte den Mitgliedern für ihre Treue zum Verein. Bestens bewirtet  von den „vereinseigenen Damen“ und musikalisch von Luis Gamper verwöhnt konnte schließlich GR Wolfgang Wölkart einen perfekten Rückblick in „Quizform“  über die 25  ESV Jahre geben.    

 „25 Jahre“ ist schnell gesagt, aber man muss lange darüber nachdenken, um ein Ereignis damit verknüpfen zu können.

Und genau das hat er  versucht, wichtige und einschneidende Ereignisse der Weltgeschichte  mit Ereignissen in der Vereinsgeschichte zu verknüpfen.

Hier im Zeitraffer die 300 Monate, oder auch 1303 Wochen oder noch aussagekräftiger, 9125 Tage ESV Auenhöller.

Am 18.12. 1993 wurde die offizielle Vereinsgründung vollzogen. Als Obmann wurde Karl Dengg und als sein Stellvertreter Josef Fuchs Maierhofer gewählt. Weiters wurde Werner Jöbstl als Kassier, Josef Andrich als sein Stellvertreter und Franziska Handler (damals noch Wölkart) sowie Andrea Lesky als Kassaprüfer gewählt. Als Beiräte wurden Walter Wölkart, Monika Schweiger und Rudolf Kurz nominiert. Neben dem Vorstand gab es noch 8 weitere Vereinsmitglieder. Der Mitgliedsbeitrag damals wurde mit 150 Schilling festgesetzt, eine Stock und Plattenmiete wurde beschlossen und das bei einer Beschädigung des Stingels 110 Schilling Strafe fällig sind. Die Gemeinde Gundersdorf unterstützte den neu entstandenen Verein mit 10 .000 Schilling, die für den Ankauf von Stöcken verwendet wurden.

1996 organisierte der ESV sein erstes Faßdaubenrennen auf der „Schneider Wiesn“. Genau am 11. Februar trafen sich zahlreiche Teilnehmer zu dem laut Bericht in der Weststeirischen Rundschau bestens organisierten Event. Als Sieger gingen Peter Streibl in der Seniorenklasse und Franz Zöhrer als Tagesschnellster hervor. Die weiteren Sieger waren bei den  Kindern bis 9 Jahre: Christian Strohmeier, Kinder bis 14 Jahre: Marie Luise Streibl, und bei den Damen bis 45 Jahre: Monika Schmölzer.

1998 übernahm der bis dato amtierende Vereinskassier Karl Schweiger das Finanzzepter des Vereines und schwang es mit seiner für ihn üblichen Umsicht und Genauigkeit. In seinem ersten Bericht war dann von einem Reingewinn in der Höhe von 2340,80 Schilling die Rede. Der Verein besaß zu diesem Zeitpunkt bereits 66 Mitglieder, Tendenz stark stark steigend!

Im Jahre 2000 wurde auf Grund der guten Wirtschaftslage des Vereines eine eigene Tonanlage im Wert von 23.772 Schilling angekauft. Diese Anlage war bereits mit einem Funkmikrofon ausgestattet und sollte bei den diversen Veranstaltungen des Vereines, wie z.B. bei den Faßdaubenläufen zum Einsatz kommen. Die steigende Tendenz der Mitgliederzahlen wurde auch beibehalten, und so konnte der Verein im Millenniumsjahr bereits 104 Mitglieder verzeichnen.

Im  schreckliche Jahr 2001 ging im Verein bei weitem ruhiger zu. Einzig die Mitgliederzahl war rückläufig. So steht im Protokoll der Jahreshauptversammlung, dass nur mehr 94 Mitglieder, also um 10 weniger als noch ein Jahr zuvor, verzeichnet waren. Rund 7.000 Euro wurden in die Generalsanierung der Eisbahn und die Modernisierung der gesamten Infrastruktur investiert.

Auch im Verein hatte 2003  der Steirer -mit starker weiblicher Kärtner Unterstützung- weiterhin und unumstritten das Sagen. So zählen in diesem Jahr wieder 114 Mitglieder zu seinen Schützlingen und die Vielzahl an veranstalteten und besuchten Vereinsaktivitäten würde jeden anderen Präsidenten mit Stolz erfüllen.

Hauptaugenmerk im Jahr 2006 muss sicherlich auf die Mitwirkung bei den 9. Special Olympics der Österr. Stocksportmannschaften gelegt werden. Rund ein Duzend Vereinsmitglieder betreuten die Athleten über 3 Tage und trugen damit zum tollen Gelingen dieser Veranstaltung bei. Die internen Vereinsmeisterschaften  brachten als Ergebnis 1. Platz Bgm. Walter Wölkart, Mario Lautner sowie Rosi und Karl Dengg.2. Platz Margit Schreiner, Erika Höller, Josef Andrich und Herbert Mandl-Stangl. Den 3. Platz belegten Resi Prettner, Hansi Seidler, Ernst Wasina und Franz Fabian.

Nicht wegen des Sturms „Paula“ , sondern wegen der Kälte erhielt 2008 der ESV in diesem Jahr gesponserte Vereinsjacken. Mit diesen Jacken war man auch für das erste Frühschoppen-Eisschießen der Vereinsgeschichte am 17.02.2008 bestens gerüstet. Beim internen Schnapsturnier in unserer legendären „Gifthittn“ konnten sich Martha Mandl-Stangl und Herbert Muhri vor Anna Kurz mit Partner Oskar Lesky und Tomy Reinbacher mit Partner Hans Seidler durchsetzen. Erstmalig nahm der Verein auch mit einer „fast“ reinen Damenmannschaft an einem Fußballturnier teil. Einzige „Nichtfrau“ der Frauenmannschaft war der Hansi Seidler.

2011 brachte gleich  10 runde Geburtstagen unter den mittlerweile 127 Vereinsmitgliedern , die  1.327 Arbeitsstunden leisteten, um allen Stocksportlern beste Bedingungen bieten zu können. Auch eine neue Lichtanlage wurde montiert, und die Bahn wurde auf 28m eingekürzt. Am 09. und 10. April fand der erste 2-Tagesausflug der Vereinsmitglieder nach Retz in Burgenland statt.

 2012 war von  unzählige Vereinsaktivitäten und Veranstaltungen geprägt. Jahreshauptversammlung, Ausmalen der Hütte, Sitzung mit dem Schankpersonal, Teilnahme am Ortsturnier St. Stefan, 16 Firmen haben auf der Anlage geschossen, Vergleichsschnapsen mit Maikäfer, Mondscheinwanderung, Internes Vereinsschießen, Internes Vereinsschnapsen, Forellengrillen und Brennholzarbeiten, damit es alle auch schön warm haben. Auch waren zum 2. Mal die Special Olympics in St. Stefan zu Gast, die wiederum mit über 1200 Arbeitsstunden unterstützt wurden. Besonders erwähnenswert ist auch die Abhaltung eines Gratis Erste Hilfe Kurses des Grünen Kreuzes, bei dem der Reinerlös einem erkrankten Vereinsmitglied zugutekam.

Auch für den Verein war das Jahr 2016  durchwachsen. Regen und Wärmeeinbruch im Jänner ließen zwar das interne Turnier zu ,  bei dem Margit und Erich Schafer, Emi Lesky sowie Josef Andrich als Sieger hervorgingen, aber danach gab wieder Regen und Schneefall. Flexibel wie der ESV Auenhöller eben ist, organisierte man wieder ein Internes Schnapsen, das Anita und August Bretterlieber gewannen

Nach diesem ausgiebigen und umfassenden – humorvoll vorgetragenen Rückblick endete Wolfgang Wölkart unter großem Applaus mit einem „Stock-Heil“.

Bgm Stephan Oswald hob in seinen Grußworten vor allem den Sinn der Vereine hervor, die nicht nur im kameradschaftlichen Bereiche , sondern in  der Volkskulturbelebung und natürlich im sportlichen Aufeinandertreffen liegen. Er dankte der Vereinsführung und gratulierte dem gesamten Vorstand und dem ESV zum schönen Jubiläum.

 Ja und dann konnte das perfekte Buffet von Caterer „Pirkhof`s“-Fam. Bretterklieber in seiner gesamten Pracht genossen werden.    

Bilder Alois Rumpf

Bericht: Alois Rumpf/Wolfgang Wölkart