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Die kleine RK-Dienststelle mal ganz groß

Die Rotkreuz-Oststelle St. Stefan/Stainz feierte ihr 40-jähriges Bestehen. Aber nicht nur deswegen wurde sie bei der letzten Bezirksversammlung des Roten Kreuzes Deutschlandsberg mehrfach erwähnt: Im Zuge der Veranstaltung wurden nämlich auch verdiente Mitarbeiter der Ortsstelle geehrt. Bezirksbildungsbeauftragter Stv. Gregor Fürpass wurde das Verdienstzeichen in Bronze, Schriftführerin Eva-Vita Friedrich die Stundenspange in Silber für 2500 geleistete Dienststunden und ebenfalls das Verdienstzeichen in Bronze verliehen. Die langjährigen hauptberuflichen Mitarbeiterinnen Christine Wenzel und  Gisela Körber wurden ebenfalls geehrt und zwar mit dem Verdienstzeichen in Silber bzw. Gold.

40 Jahre Rotes Kreuz St. Stefan

Bei der Feuerwehrhauptleutetagung 1979 in Frauental wurde erstmals der Wunsch laut, in St. Stefan eine Rotkreuz-Ortsstelle einzurichten. Hauptbrandinspektor Gottfried Sulzberger erklärte sich bereit, interessierte Leute ausfindig zu machen, die sich für diese Arbeit zur Verfügung stellen würden. Bezirksstellenleiter Dr. Steiner und  Rettungskommandant Oskar Lamperti von der Bezirksstelle Deutschlandsberg fanden in den Herren Schulter, Oswald, Klausriegler ,  Haas, Lawatsch, Fuchs, Köberl und Wippel die richtigen Leute, die bereit waren rund um die Uhr den verantwortungsvollen Rettungsdienst  zu versehen.

Heute - 40 Jahre später- gibt es die Ortsstelle St. Stefan/Stainz noch immer und sie freute sich, dieses Jubiläum am Samstag, 20. Juli im Stieglerhaus  mit Musik von DJ Andy zu feiern.

Für Ortsstellenleiter Marcus Körber war es eine Ehre als besondere Gäste von Seiten der Gemeindeführung Bgm Stephan Oswald, VzBgm Viktor Konrad, GdeKassier Michael Jeschelnig, GdeVorstandmitglied Peter Kainz, GR Dipl.Ing. Harald Kurath, GR Norbert Pieron, die Ärztin   Dr. Camilla Friedrich, seitens der Bezirksstellenleitung des RK Dlbg den BezStLtrStv ORR Dr. Peter Kunz – in Vertretung des BezStLtrs Dr. Klauser- BezGF Mag. Bernd Wippel, BezRettungsKdt Norbert Palfner etc. zu dieser Feier zu begrüßen.

Vorerst wurde besonders an diejenigen gedacht, die jahrelange Mitarbeiter des RK St. Stefan waren und im Tode vorangegangen sind: Johann Uhl, Elfriede Bonstingl, Anton Oswald, Anton Schulter- sie und ihr Wirken bleiben unvergessen.

Im  Rückblick von OL Körber wurde offenkundig, dass der erste Rettungswagen im Jahre 1979 vom RK Stainz ausgeliehen wurde und die offizielle Dienststelle fast 20 Jahre lang bei Rettungsfahrer Toni Oswald  bei sich zu Hause eingerichtet war. Im Jahre 1998 wurden die Räumlichkeiten im ehemaligen GH Fritz – nach Adaptierung- bezogen und von Pfarrer Schröttner gesegnet.  

Bereits im Jahre 1994 wurde die erste RK-Jugendgruppe des Bezirkes in St. Stefan gegründet, die – bestens geschult von Gisela Körber, Astrid Ninaus &Co. durch große Erfolg bis dato landesweit brillieren konnte. Inzwischen sind durch die stets größer werdende Dienstmannschaft auch die Räumlichkeiten der Dienststelle beim Fritz immer wieder modernisiert worden, wobei dies nur durch die Unterstützung des Bezirkes und  zahlreicher Sponsoren möglich war, denen von ihm Dank gesagt wurde.

Ein großes Danke galt auch der Gemeinde, die für die Anliegen des Rotes Kreuzes stets ein offene Ohr hat.

Bgm Oswald , der durch seinem Vater mit dem Roten Kreuz „groß wurde“ und selbst einige Jahre aktives Mitglied des RK war ,dankte seinerseits vor allem der Bezirksleitung – speziell Dr. Peter Kunz- dass die RK-Dienststelle in St. Stefan weiterhin sicheren Bestand in St. Stefan hat. Er erinnerte sich u. a. gerne an die „zweckmäßigen Fahrten“ seines Vaters mit dem RK-Wagen zurück, der des öfteren auf den Dienstfahrten gleich die Milch seiner Landwirtschaft  zur Milchsammelstelle mitgenommen habe.

Er erinnerte sich auch gerne an die vielen freiwilligen Wochenenddienste der Familien Fuchs, Klausriegler, Schulter, Maier, denn er besonders dankte.

Dr. Kunz – als damaliger Nachfolger von BezStellenleiter Dr. Steiner betonte, dass er der St. Stefaner Dienststelle ob ihrer ausgezeichneten Leistungen stets sehr gewogen war, wobei die Gemeinde selbst den Gedanken des RK immer mitgetragen habe. „Denn:  Es ist leicht etwas zu gründen, schwer aber es zu erhalten“ so seine lobenden Wort zur jubilierenden Dienststelle mit den weit über den Bezirk  bekannten legendären, verstorbenen  „Tonis“- Oswald und Schulter.

Als sichtbare  Anerkennung  des Bezirkes konnte er der RK Dienststelle St. Stefan den „Swarovski Kristall“ überreichen.        

Ein kleines, aber feines festliches Beisammensein, ließ die anwesenden Gründungsmitglieder und die Bevölkerung noch einige Zeit zusammensitzen und Erinnerungen austauschen.

Text und Bilder: Alois Rumpf