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Zwei Frauen an der Spitze des Pfarrverbandes St. Stefan/St. Josef

 

Es klingt zunächst etwas ungewöhnlich, ist es aber beileibe nicht! Gleich „Zwei Damen an der Pfarrverbandsspitze“ ist für manchen der  6.400 Pfarrbewohner verwunderlich, man muss jedoch diese Damen kennen, die den Pfarrverband in eine neue Zeit der Umstrukturierungen und Neuorganisationen der Kirche mitbegleiten und vor allem aktiv daran mitarbeiten wollen. Und beide sind vor allem pädagogisch „vorbelastet“- sprich bestens ausgebildet.

Die gf. Vorsitzende Martha Ortner – sie ist bereits in der 2. Periode im Pfarrgemeinderat- jetzt Pfarrverbandsrat- tätig, möchte vor allem erreichen, dass sich die pastorale Arbeit an der Lebenswelt der Pfarre/Bewohner besser orientiert. „Viele fühlen sich nicht mehr vom Angebot der Kirche angesprochen. Ein besseres Miteinander, wo der christliche Glaube besser gelebt werden kann,  ist unabdingbar“ . Mit ihrer Stv. Birgit Bretterklieber&Team  kann sie sich vorstellen, eine „Umbruchstimmung“ und eine neue motivierende Linie für die Gläubigen zu erreichen.

Drei Ziele sind für die beiden „Frontladys“ des Pfarrverbandes  in den nächsten 5 Jahren die Vorgaben:

1.Neugestaltung, um „zukunftsfitt“  zu werden. Das heißt nicht nur Eucharistiefeiern betreffend sondern in vielen Bereichen Veränderungen und Verantwortung zu übernehmen. Der Gottesdienst ist ein „Teil des Ganzen“ im Gesamtangebot der Kirche.

2.Optionen und Evaluierungen optimaler und rascher  zu gestalten

3.Den Platz für Jugendliche in der Pfarre „mehr leben“ und sich ihnen mehr zu öffnen.       

Die beiden ausgebildeten Kindergarten- und Hortpädagoginnen haben beide bereits eine Riesenerfahrung im Umgang mit jungen Menschen.

So ist Martha, wohnhaft in Fuggaberg,  derzeit in der Sozialpädagoginnen-Ausbildung, war zuvor 4 ½ Jahr in Lannach und St. Josef  tätig und arbeitet im „JUZ-Wave“ der Gemeinden Leibnitz und Wagna  sowie bei der „Flexiblen Hilfe“ in Leibnitz.

Birgit ist seit 8 Jahren als KIGA-Pädagogin in St. Stefan tätig, wohnt in St. Stefan und hat durch ihre aktive Mitarbeit in der Jungschar und 10 Jahre in der Landjugend , Martha kennengelernt, ist mit ihr befreundet.

In einer ersten Klausur in Tieschen lernte sich der Pfarrverbandsrat als gesamtes kennen und konnte ihre Ziele abstecken. Eines der ersten Ziele ist, dass man sich bereit erklärt hat,  im Zuge des „Weges 2018“,  als eine der 14 Pilotpfarren in der Steiermark mitzumachen mit dem Fokus, neue Wege in der pastoralen Arbeit zu gehen.  

„Bei diesem 3-jährigen Weg wollen wir nicht alles neu machen, sondern unsere Pfarre genauer anschauen, wie wir auf Menschen wirken, wir wollen auf sie hören und auf sie neu zugehen. Ziel ist es, dass die Pfarre lebendiger wird, zu Hause bleibt für Bestehendes, offen wird für Neues und Neue und wieder mehr Christsein gelebt werden kann. Es braucht dazu auch Ihre Unterstützung, liebe Pfarrbewohnerinnen und Pfarrbewohner.
Unser Team freut sich über Ihre Ideen, Anregungen, Wünsche, konstruktive Kritik und Ihr Mitdenken und Mittun“, so beide unisono.

Bei diesen ehrlichen und inspirierenden Aussagen kann man dem neuen Pfarrverbandsrat St.Stefan/St. Josef  unter der Leitung ihrer Damen Martha Ortner und Birgit Bretterklieber und dem „Chef“ Dechant und Pfarrer KonsRat Friedrich Trstenjak nur alles Gute wünschen!

Text und Bilder: Alois Rumpf