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Es spukte in der Ölmühle

Als Abschluss zur „Frauen-Power“ in der Ölmühle Herbersdorf – es waren in Folge Schauspielerin Ursula Strauss , das „Duo“  Gundi Amon Purr& Hans Lechner, die ORF Moderatorin Lou Lorenz-Dittlbacher als Gäste zu erleben- ließ es Steirerkrimi-Erfolgsautorin und Krimi-Bestsellerhalterin Claudia Rossbacher    in der Ölmühle gruselig werden. Die bekannte und vielfach gelesene „Kogelbäuerin“ vom Reinischkogel war mit ihrem „ständigen Begleitschutz“ – ihrem Hannes- in die „Gruft“ – dem kühlen Kellergewölbe der Ölmühle hinabgestiegen, um den Gästen „Krimi pur“ anzubieten..

Für Hausherrn Gernot Becwar war es eine Freude, sie mit seinem „Grünen Gold“ – dem x-fach prämierten Kernöl- willkommen zu heißen.

„Steirerrausch war der neunte Streich- und der zehnte folgt sogleich (2020)“, so die „mordbeseelte“ Dame, die die Steiermark nicht nur mit ihren spektakulären, spannenden Krimis von Norden bis Süden durchkämmt, sondern auch zusammen mit Genusscoach Sabine Flieser-Just ein absolutes Kennerpaar der Kulinarik bildet. Das gesammelte Werk – die „Genusspur Steiermark“ wird ja im September 2019 präsentiert. Sie, die ja auch ein Modul der Kochschule besucht hat , lässt sich allerdings gerne von ihrem Hannes bekochen          

Ihre Bücher „Steirerblut“, „Steirerkind“ und „Steirerkreuz“ wurden ja bereits verfilmt und sie ist darauf zu Recht stolz. „Mich freut es, wenn die Filme ankommen, wenn nicht, war eben das Buch besser“, meint sie dazu.

„Heut geht es um die Nr. 9- dem Steirerrausch, der sich in der Sausaler Weinstraße abspielt und auch mit der Spuklegende  von Trebian zu tun hat“, warnte sie ihre Zuhörer, ehe es eine gespenstische Lesung  und anschließend einen stimmungsvollen Abend gab.

Alles rätselt schon, wie wohl der neue Steirerkrimi – den sie immer in alphabetischer Reihenfolge benennt (nun nach dem SteirerR, kommen ja  S bis Z)-  heißen wird- vielleicht Steirersucht?

Wir werden es bald wissen……!

Übrigens gastiert am Freitag, 28. Juni und Samstag, 29. Juni die Kult- und Hausband der Ölmühle  „Lebensgfyhl“ mit ihren „Sommerkonzerten“, die „Nachwuchs“ in Form eines Geigenvirtuosen namens Albin Krieger bekommen hat und eine wahre Bereicherung der Band darstellt. Sie swingen, sind bluesig, mögen die Iren, singen zwei- bis vierstimmig mit vielen alten und noch mehr neuen Liedern. 

Text und Bild: Alois Rumpf