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Fleischerei Fritz fünfmal vergoldet

 

„Handwerk trifft Innovation“

Gleich 755 Einreichungen gab es beim  22. Internationalen Wettbewerb für Wurst- und Fleischwaren in Hollabrunn und die bekannte Fleischhauerei Franz Fritz KG aus St. Stefan ob Stainz konnte gleich fünf Goldene Medaillen mit nach Hause nehmen. Dieser Erfolg des nunmehr 20 Jahre als Chef amtierenden Franz Fritz jun. haute den ansonsten gelassenen Fachmann auch fast um. „Mit diesem Riesenfolg habe ich keineswegs gerechnet, denn meist können die Fleischer  selbst nicht einschätzen, wo sie mit ihren Produkten stehen, weil ihnen der Vergleich und die Beurteilung fehlen“.

Das Ergebnis der Jury für Franz Fritz: Gold mit Höchstpunkteanzahl 50 bei Frankfurter, Steirer Berner, Bratwürstel, Krainer und Gold mit 49 Pkt. bei Käsekrainer !

Die sogenannte „Wurst-WM“ fand in Hollabrunn statt und bietet- alle zwei Jahre- Fleischerfachbetrieben aus aller Welt die Möglichkeit , die Qualität ihrer Produkte bewerten zu lassen und sich von Fachexperten Feedback zu holen.   

„Viele einreichende Betriebe lassen  ihre wichtigsten Produkte bewerten, wobei viele innovative Ideen zu Tage kommen.“, so Cheforganisator Wolfgang Seidl. Diese gibt es in z. B. in Form von versch. Extrawürsten, Knacker, Gebackenem Leberkäse; Chilischinken, Honigkrustenschinken, Bauern- und Beinschinken, Blutwürsten, Wildbratwürsten, Schinkenspecke usw. .

„Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten, nicht aber über Qualität – und diese wird von Jahr zu Jahr besser“, so die InnungsGF der Lebensmittelgewerbe Dipl. Ing. Anka Lorencz..

„Die Produkte der heimischen Fleischermeister/Innen sind einzigartig. Hier trifft traditionelle Handwerkskunst auf Innovationsgeist. Zusammen mit Fleisch aus der Region und neu entwickelten Rezepten ergibt das besonders innovative und hochwertige Produkte“, so Innungsmeister Rudolf Menzl.

Für den vielfach vergoldeten Franz Fritz heißt es weiterhin : „  Die Sinne schärfen und bewusst verkosten“.  Herzlichen Glückwunsch sprach u. a. Bgm Stephan Oswald dem gesamten „Fritz-Team“ aus.

Bild: Brigitte Sponring

Text: Alois Rumpf