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Elf Schilcherbauern begeisterten beim Johannesweintag

 

Fast alle Verkoster nahmen am Tag des Hl. Johannes zunächst beim Gottesdienst  in der Stiftskirche Stainz teil, der von Kanonikus Mag. Franz Neumüller in feierlicher Form mit der Familienmusik Nöhrer – die auch im Anschluss konzertierte- und Orgelmusik zelebriert wurde. Er wies natürlich in seiner Predigt auf die Legende des vergifteten Weines an den Hl. Johannes, der diesen überlebte und im hohen Alter eines natürlichen Todes  in Kleinasien als Bischof  starb, hin.

Im Refektorium des Schlosses Stainz konnten die Stainzer Weinbauern Ulz und Reinbacher, sowie die St. Stefaner Winzer Friedrich, Lazarus, Langmann/Lex, Weber, Klug/Pletterie, Niggas, Klug/Voltl, Hiden/Höllerhansl sowie Oswald/Trapl den Jahrgang zur Verkostung freigeben. Zuvor begrüßte Hausherr Bgm OSR Walter Eichmann die Produzenten und  die Sponsoren wie RB Schilcherland und RB Lieboch-Stainz- die auch für ein deftiges „Pirkhofs“- Buffet sorgten- der Familienmusik Nöhrer sowie auch Pfarrer Neumüller, der den Gottesdienst etwas straffte, auf dass die „Weinschmecker“ mehr Zeit für den Genuss desselben haben.

Unter den Genießern/Innen VzBgm Karl Bohnstingl mit  Gemeinderäten, AltBgm Fritz Hubmann, VzBgm a. D. Josef Hegedüs,   AltBgm Theo Weichmann in Begleitung von WeltbankDir i. R. Univ.Prof. Dr. Robert Holzmann, die Weinkönigin a. D. Johanna Resch, die Krimiautorin Claudia Rossbacher, die schon sehnlichst auf die Herausgabe ihres 8. Krimis „Steirerquell“ mit Gatten Hannes wartet, Genusscoach Sabine Flieser-Just, die Schnapsbrennerfamilie Leo und Maria Steinbauer, die Stainzer Weinfreunde mit Dipl.Ing. Roland Krois&Co.,  Weinfachmann Michael Lang, Unternehmer wie Florian Hubmann,  Baumeister Hans Leitinger, die Leitung der Stmk.  Sparkasse usw.   

Dem Weinbauvereinsobmann Stefan Langmann oblag die Vinifizierung des Jahrganges 2017 die trotz ständig schwankender Temperaturen einen hervorragenden Wein ergab. Nach dem schwierigen Weinjahr 2016 gab es im Jänner einen trockenen Kälteschub, der Februar verlief warm und der März war der wärmste seit 251 Jahren. Dann kam das große Zittern, das mit viel Gemeinsamkeit und Zusammenhalt im  Heizen und „Einnebeln“ in Grenzen gehalten werden konnte. Ein besonderer Dank galt hier der Landjugend für die gewaltige Mithilfe. Ein trockener Juli – am Ende doch etwas Niederschlag- und vor allem ein nasser September sorgte dafür, dass doch 2-3 Lesevorgänge notwendig waren, sodaß  ein sehr guter Jahrgang mit viel Potential, ein fruchtige, saftiger und stoffiger Wein gezogen werden konnte.

Als großen Erfolg bezeichnete Langmann aber vor allem , dass es ab dem Jahrgang 2018  den 1. Herkunftswein der Steiermark – den Schilcherland DAC – gibt.

Er wünschte abschließend mit einem kräftigen „Prost“  einen vollen Genuss des Jahrganges 2017!

Text und Bilder: Alois Rumpf