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„Quo vadis St. Stefan III“- Ein intensiver Diskussions- und Informationsabend

 

Die Veranstaltung, die sich mit Anregungen und Zukunftsideen rund um St. Stefan/Stainz auseinandersetzt und bei der über laufende und umgesetzte Ideen berichtet wird, ging in die dritte Runde. Die vorangegangenen Termine zeigten, dass sich viele St. Stefaner Gedanken über die Zukunft und die Verbesserungen ihres Wohnortes und der dazugehörigen Qualität machen und einige gute Lösungsansätze vorgeschlagen wurden.

„Die Bevölkerung soll durch diese Diskussionsabende dahingehend sensibilisiert werden, Verantwortung für die unmittelbare Umgebung und Umwelt  zu übernehmen, wobei die Frage lautet, wie können wir uns in der Bevölkerung einbringen und alles in der richtigen Form artikulieren“

So auch diesmal, wo eine Reihe von überaus interessanten Themen so eingehend diskutiert wurden, dass „Hausherr“ und Moderator Gustl Schmölzer den offiziellen Teil beenden musste, da die Zeit bereits fortgeschritten war und die Möglichkeit danach bestand in gemütlicher Runde in Einzelgesprächen sich weiter zu unterhalten.

Über den LKW-Verkehr durch St. Stefan und der Nichteinhaltung der Geschwindigkeitsbeschränkungen- in diesem Zusammenhang wird am 4. Juli im Stieglerhaus ein Info-Abend  über Sicherheit mit Landespolizeidirektor Ortner, BezPolKdt Obstlt Zöhrer und Kdt der Polizei Stainz KontrInsp Bauer  angeboten-    über die  positive Umsetzung  der Renovierung von Kirche, Lehrscharkapelle mit den „Scheibermichl-Kreuzen“ sowie der  Sommereben-Kapelle- Kulturgut, das es zu herhalten gilt- kam alles zur Sprache

Bgm Stephan Oswald informierte eingehend über die geplante Maßnahmen in Bezug auf Straßenbau, über den sanften Tourismus, den es zu erhalten gilt , den Infrastrukturmaßnahmen sowie am Rande über den Planungsfortschritt  Projekt „Campingplatz Lemsitzbach“.  

Der frischgebackene Weinbaumeister Wolfgang Klug informierte als Fachmann eingehend über das  Pflanzenschutzmittel  „Glyphosat“ und dessen Auswirkungen bzw. Gefahr für Mensch und Tier. Wo der Einsatz dieser Schutzmittel unbedingt notwendig ist, müsse nach dem Motto „So wenig, wie möglich“ gehandelt werden. Eine mögliche Alternative biete sich in Form von Essig an.

„Kupfer-Glasfaser,  der Unterschied und die Auswirkungen“ erläuterte als Fachmann Christian Kügerl eingehend. Fakt ist es für ihn, dass Kupfer als „Datentransportmittel“ voll ausgereizt sei und Glasfaser in Lichtgeschwindigkeit diese übertragen würde. Einen breiten Raum widmete er und die Besucher sich den  Auswirkungen der   elektromagnetischen Wellen und der Strahlung daraus. „Die Diskussion über Strahlung gibt es ja schon seit vielen Jahren, aber es liegt an uns selbst, was wir daraus machen“.

„Akzente“ setzte Martina Kohlgruber aus Voitsberg, die sich vor allem der  Weiterqualifizierung und der Wiedereinstiegsvorbereitung in den Beruf  der Frauen widmet- begonnen von der klassischen EDV , über Rhetorikichschulung sowie  Workshops mit diversen Zielen, die sie vom Verein „Akzente“ im Stieglerhaus in Zukunft anbieten wird.

Für alle Besucher war es ein überaus interessanter und wissensergiebiger Abend , der am Donnerstag, 24. Oktober um 19h30 im Stieglerhaus mit „Quo vadis IV“ fortgesetzt wird. 

P.S: Als nächste hochinteressante Stieglerhaus-Veranstaltung findet am Donnerstag, 6. Juni um 19 Uhr ein Vortragsabend "Suchtpävention" mit FH Prof. HR Mag. Dr. Klaus Posch und Monika Meier, MSc, statt. 

Text und Bilder: Alois Rumpf