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JUSIM Deutschlandsberg mit Nachhaltigkeit- St. Stefaner Jakob Reinbacher als Mitorganisator

JUSIM-Fachmesse für Jugendsicherheit mit über 600 Jugendlichen als Gäste

Man müsste bei  schulischer Benotung – die vier Protagonisten sind ja Schüler der HLW Dlbg- nicht nur anführen, dass das Thema zu hundert Prozent (oder gar mehr- geht zwar nicht) erfüllt wurde und die „Aus- oder Durchführung“ der Jugendsicherheitsmesse (JUSIM) 2017  am Montag, 24. April , nicht nur bei den mitmachenden Organisationen,  sondern auch den Besuchern einfach als „perfekt“ zu beurteilen ist.

Bei der JUSIM Deutschlandsberg handelt es sich um eine Fachmesse zum Thema Sicherheit im Jugendalter und ergänzte sich diesmal auch mit der Sicherheitswoche „Große schützen Kleine“. In diversen Infoständen, Vorträgen und Workshops wurde das Thema Kindern, Jugendlichen aber auch Erwachsenen vor Augen geführt.

Die Thematik selbst ist ja nicht neu und wurde auch in der Koralmhalle bereits einige Male geboten.  Neu ist allerdings, die Art der Aufbereitung, wo die vier HLW-SchülerInnnen Carina Offenbacher, Katharina Walter,   Jakob Zechner und der St. Stefaner Jakob Reinbacher zusammen mit dem Lenkungsausschuss KinderSicherer Bezirk Dlbg  und  Koordinatorin von Grosse schützen Kleine Sabine Distl und Elisabeth Reiterer vom EU-Regionalmanagement Südweststeiermark – sie war leider an diesem Tage verhindert- das Thema beleuchteten, es als Vorbereitung für ihre Diplomarbeit in der HLW verstanden und auf ihre Art präsentierten.

Das „Viererteam“ unisono: „ Da wir selbst schon eine JUSIM besucht haben, wissen wir die Wichtigkeit einer solchen Messe sehr zu schätzen. Es ist uns ein Anliegen, die Menschen - vor allem Kinder und Jugendliche, aber auch Pädagoglnnen und Multiplikatorlnnen-  zu informieren, wie sie Unfälle vermeiden können und aufzuzeigen, dass jeder in der Lage ist, Leben zu retten und für die eigene Sicherheit Sorge tragen zu können. Außerdem ist es sehr wichtig, junge Menschen mit den Folgen des Alkoholkonsums sowie mit Gefahren, die im Internet lauern, zu konfrontieren. Darüber hinaus ist es uns ein Anliegen, den Jugendlichen den Kontakt zu Vertreterlnnen des Sicherheitssektors anzubieten, damit sie sich auch über die verschiedenen Berufsmöglichkeiten aus erster Hand informieren können. Wir wollen ihren Blickwinkel auch auf Schicksale von Personen richten, die z.B. durch einen schweren Unfall aus ihrem gewohnten Leben gerissen werden, aber auch als Kontrast dazu, Organisationen und Institutionen, die zur Rehabilitation in jeglicher Hinsicht beitragen, um die Lebensqualität der Betroffenen möglichst wiederherzustellen bzw. versuchen durch ihre Präventionsarbeit genau solche Schicksalsschläge durch Unfälle zu vermeiden“.

Als „Lehre“ von den bisher vorangegangenen abgehaltenen Sicherheitsmessen nahm man vor allem das „Überlaufensein“ , die teilweise Desorientierung und fehlende Informationen als Maßstab und versuchte nun – vor allem mit „Guides“ - diesem  Manko gezielt entgegenzuwirken.

Die Zielgruppe war dieselbe- SchülerInnnen der höheren Schulen, Polytechnische Schulen aber auch Neue Mittelschulen- aber natürlich auch Erwachsene.

Erste Hilfe, Zivilschutz, Entstehungsbrandbekämpfung, Unfallverhütung, Suchtprävention, Sicherheit im Netz, Verkehrssicherheit, Jugendschutz- und Jugendgesetz waren die Hauptinhalte. Am Hörbinger Sportplatz konnten die Fahrzeuge der Einsatzorganisationen, der Exekutive und des Bundesheeres- sogar ein „Husar“ wurde präsentiert- die Entstehungsbrandbekämpfung durch die FF Deutschlandsberg, „Sicheres Inline Skaten“, „Richtiger Umgang mit Hunden“ sowie „Richtiges Verhalten im und rund um den Bus“ und  der Gurteschlitten des ÖAMTC besucht werden.

Und über 600 SchülerInnen und zahlreiche Erwachsene nahmen die Info-Stände in der Koralmhalle, die Outdoor-Infostände vor der Koralmhalle, die Vorträge in der Koralmhalle und die diversen Workshops wahr.

Besonders interessiert zeigte man sich „im Innern“ bei den Vorträgen von Hans Peter Schume, LPD Stmk  „Sicherheit im Netz“ oder  „Gemeinsam sicher“ von KI Gerd Zenz BPK Dlbg., sowie  dem „Defi-Workshop“ des RK.

Unter den zahlreichen Besuchern NRAbg Beppo  Muchitsch, LAbg und Regionalvorsitzende Helga Kügerl, LAbg a. D. Ingrid Gady, Stadträtin Barbara Spiz- i.V. von Bgm Josef Wallner- ÖLRV Präs. Dave Koller, RK GF Mag. Bernd Wippel, Polizei Dlbg. KI Bern Zenz, HLW Chefin Mag. Andrea Reschinger mit ihrem Vorgänger  Dir.i.R.Dr. Bruno  Jöbstl.

Sowohl Kügerl als auch Muchitsch betonten, dass Sicherheit alle angeht und immer ein Thema sein wird und vor allem- jeder Unfall der der verhindert werden kann,  dient der   Leid- und Kostenverminderung!

Alle gratulierten vor allem dem „Viererteam“ der HLW, das eine hervorragende Arbeit geleistet hat.

Text und Bilder: Alois Rumpf