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SVU ST. STEFAN unterlag im Schilcherland-Derby gegen SVU LIGIST unverdient

 

SVU ST STEFAN-SVU LIGIST 2:3 (2:2)

Tore für St. Stefan: Dominik Suppan (17.) ,  Aljaz Hribersek (32.) bzw.  für Ligist: Boban Vasov (27.) Djordje Vujicic (39.) Moritz Holzerbauer (87.)

Es begann wunderschön  im bestens besuchten Schilcherlandstadion – über 450 Besucher machten Stimmung- und endete schließlich mit einer unverdienten Niederlage. Nach der Matchballspende von Tischlermeister Erwin Ceru und Ehrenanstoß durch ihn pfiff Schiri Martin Grain die Partie, die während des gesamten Verlaufes überaus fair geführt wurde – es gab nur zwei Gelbe Karten (wegen Foulspiel von Christopher Sulzer  für Ligist bzw.  Felix Knopper  für St. Stefan)- an.     

Und St. Stefan schnürte die Gäste aus Ligist regelrecht mit vollem Offensivdrang ein, spielte sich hochkarätige Chancen heraus und erzielte allerdings „nur“ zwei Tore daraus. So hatte man zweimal - fast hintereinander-  den unsicher wirkenden Tormann Michael Sturmann ausgespielt und traf das leere Tor nicht bzw. konnte ein Kopfball nach einer Flanke alleinstehend vor dem Tor nicht im Gehäuse untergebracht werden.. Die Gäste machten es cleverer und erzielten in der 1. Hälfte aus drei Chancen zwei Tore. Nach der Halbzeit hatte Ligist`s Trainer Manuel Fink seine Mannschaft wesentlich besser eingestellt, sie standen in der Verteidigung  kompakter und die Spieler agierten konsequenter bzw.  konterte immer gefährlich, wobei vor allem  der wieselflinke Zeid Sediki für Tempo sorgte. Ein Stangenschuß und ein schöner Fallrückzieher der Gäste waren zunächst die einzige Ausbeute der Gäste.

Aber es fiel auch ein Tor und war entscheidend - der  Siegestreffer wurde erst drei Minuten vor dem Spielende von Holzerbauer erzielt .

St. Stefan Trainer Rene Pojer haderte aber auch mit der Schiedsrichter- „Nichtentscheidung“ bei einem klaren Elferfoul kurz vor dem Ende an einem St. Stefaner Stürmer, wobei Schiri Grain gegenüber dem Trainer sogar wörtlich anführte, „er hätte sich nicht getraut den Strafstoß für St. Stefan zu geben“…….   

Jedenfalls bewahrheitete sich die alte Fußballweisheit, dass man Tore, die man nicht schießt, ganz einfach bekommt! Dies traf in diesem flotten Derby unter Garantie zu.

Und um  Obmann Leitners Worte zu gebrauchen: „Schade ist es,  dieses Spiel verloren zu haben!“

Somit liegt der FC Raiffeisen Ligist nur mehr 4 Punkte hinter dem Tabellenführer Dobl  und hat seinerseits alle Trümpfe in der Hand.

Der SVU St. Stefan liegt unverändert mit 21 Pkt  und 2 Punkten Rückstand am 6. Platz hinter Stainz, allerdings hat sich das gesamte Feld stark zusammengeschoben.

Nächste Runde wartet der Tabellenführer Dobl am Sonntag, 7. April , Beginn 15 Uhr auf die „Schilcherboys“.

Das nächste Heimspielt findet im Schilcherlandstadion am Sonntag, 14. April, 15 Uhr gegen den derzeitigen Tabellendritten Ehrenhausen statt.

 

Text und Bilder: Alois Rumpf