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Wegkreuzweihe des „Scheiber-Kreuzes" in Farmi

Am- bereits vor hunderten Jahren errichteten -  „Scheiber-Kreuz“ in Farmi nagte der „Zahn der Zeit“ und so entschlossen sich die Besitzer Walter&Renate das Kreuz zur Gänze zu  restaurieren, wobei der Corpus, der aus dem Archiv des bischöflichen Ordinariates und in etwa vom Jahre 1850 stammt,   als  Spende von Prof. Mag. Martina Sulzberger kam.  

Stadtpfarrer von Leibnitz und Dechant Mag. Anton Neger konnte die Wegkreuzweihe des neuen Schmuckstückes- das mit einem herrlichen Blumenkranz, gespendet von Gärtnerei Höller, bekränzt war- am Samstag, 30. Juni beim „Farmischeiber“ im Beisein der Bevölkerung vollziehen.

Er wies in seiner Rede vor allem auf den Sinn des Kreuzes, das Wegbegleiter aber auch Hinweis zum Innehalten sein soll, hin.

Eine Freude für die Gastgeber war es auch, dass sich der Musikverein St. Stefan mit einem Sextett unter Heinz Tappler einfand, um dies Feier mitzugestalten und ein paar Stücke bei der anschließenden Agape – Buffet Wassermann, die Weine von Kleindienst- aufzuspielen.

Hausherr Walter Mandl konnte unter den zahlreichen Gästen u. a.  Bgm Stephan Oswald, VzBgmViktor Konrad, St. Stefan, VzBgm Mag. Christian Konrad, Kalsdorf, in Vertretung von Pfarrer Trstenjak, Werner Reboll,  Freunde  von der Flughafen-Betriebsgesellschaft Graz, begrüßen und darauf hinweisen, dass das „Scheiberkreuz“, das immer im Zentrum der Fleischweihe stand, im Zuge des Hausbaues einige Meter versetzt nun neu errichtet wurde.    

Abschließend ist vor allem anzumerken, dass es im Bereich KG Greisdorf beinahe in jedem Haus ein eigenes „Hauskreuz“ - besonders im Raum von Fallegg gibt es mehrere einsam im Wald stehende Kreuze , und niemand erinnert sich daran, von wem und warum sie errichtet wurden.    

Text und Bilder: Alois Rumpf