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„Wenn einmal die Saat aufgegangen..."- mit August Schmölzer

„Wenn einmal die Saat aufgegangen..."

Die Buchpräsentation mit dem Titel "Wenn einmal die Saat aufgegangen..." im Großen Schwurgerichtssaal in Graz durch Heimo Halbrainer und August Schmölzer stellte ein  Buch mit den letzten Briefen steirischer Widerstandskämpferinnen und - kämpfer aus Todeszellen und Konzentrationslagern wieder in den Vordergrund.

Nicht zufällig wurde der Ort der Vorstellung – der Große Schwurgerichtssaal- gewählt, wurden damals ja zahlreiche Verurteilungen ausgesprochen und nebenan oder unterhalb im Gebäude vollstreckt.

August Schmölzer: " Ein Buch mit Abschiedsbriefen verurteilter Menschen- darunter auch zahlreiche Süd- und Weststeirer-  durch die Nationalsozialisten vor ihrer Hinrichtung. Von der Tochter bis zum Großvater, es ist so erschütternd , dass- als ich gehört habe, dass es dieses Dokument nicht mehr zu kaufen gibt- ich sofort alles in die Wege geleitet habe, dass dieses Büchlein wieder aufgelegt wird".

Und zusammen mit zahlreichen Förderern ist es gelungen, dieses Buch  neu aufzulegen.
Einführende Worte wurden von Präsidentin des Landesgerichtes Mag. Caroline List und ao.Univ.-Prof. Dr. Martin Polaschek, Vizerektor für Studium und Lehre gesprochen.

Herausgeber Heimo Halbrainer stellte das 360 Seiten umfassende Werk, das den Widerstand und die Opposition in der Steiermark 1938-1945 sowie Briefe und Kassiber verurteilten WiderstandskämpferInnen vor, ehe Schauspieler August Schmölzer in sehr berührender Art und Weise ausgewählte Text daraus verlas.

Unter den Zuhörern em. Bischof DDr Egon Kapellari, Landesamtsdirektor i. R. Heinz Anderwald u. v. Zeitzeugen.

Text und Bilder: Alois Rumpf